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Was gibt es Neues zum private publ!c Award?

Die Auswertung der besten Geschäftsberichte 2010 ist abgeschlossen. Die Gewinner wurden am 15. November 2011 geehrt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse finden Sie im Bereich Studie unter der Rubrik Ergebnisse.

Nachrichten

06. Oktober 2010
Haniel gewinnt den private publ!c Award 2010

Hochkarätige Jury zeichnet besten Geschäftsbericht deutscher Familienunternehmen aus / Nicht börsennotierte Gesellschaften wagen mehr Transparenz / Finanzierungsstrategie offenbart deutliche Unterschiede zu Börsenwerten
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27. September 2010
Kompetenz bleibt an Bord

Familienunternehmen haben auch in der Krise sichere Arbeitsplätze geboten

Die 30 großen deutschen Familienunternehmen haben ihre Belegschaft im Krisenjahr 2009 um durchschnittlich 3 % reduziert. Damit lag die Mitarbeiterzahl aber immer noch leicht über dem Stand Ende 2007. Trotz Einmalaufwendungen durch Restrukturierungen gingen die Personalkosten um 1,7 % zurück. Die Unternehmen haben weniger Leiharbeiter eingesetzt und vielfach Kurzarbeit genutzt – und konnten auf die Solidarität ihrer Mitarbeiter bauen, die mit Lohn- und Gehaltsverzichten ihren Beitrag zur Krisenbewältigung leisteten.

Ausgewertet wurden die Geschäftsberichte der 30 führenden Industrie- und Technologiekonzerne in Familien- und Stiftungsbesitz. Diese stehen zusammen für einen Umsatz von über 175 Mrd. Euro und beschäftigen fast 900 Tsd. Mitarbeiter im In- und Ausland. Gemessen am Umsatz erhöhte sich die Personalkostenquote von 20,1 % auf 22,5 %. Sie war damit deutlich höher als bei börsennotierten Unternehmen vergleichbarer Branchen und Größen, wo sie von 16,6 % auf 18,8 % zunahm. Als Vergleichsgruppe dienten 30 industriell orientierte Unternehmen, die im MDAX notiert sind.

Ein anderes Bild zeigt sich beim Materialaufwand: Dieser ging in den Familienunternehmen um fast 15 % zurück und damit stärker als der Umsatz. Günstigere Rohstoffpreise wirkten sich dabei ebenso aus wie die Optimierung der Beschaffung. Die Materialaufwandsquote lag nur noch bei 58,6 % gegenüber 60,3 % im Vorjahr.

Die vollständige Untersuchung von ergo Kommunikation wird am 5. Oktober 2010 im Rahmen der Verleihung des private publ!c Awards in Frankfurt am Main vorgestellt. Bereits zum zweiten Mal zeichnet ergo gemeinsam mit renommierten Partnern die besten Geschäftsberichte der deutschen Familien- und Stiftungsunternehmen aus.
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20. September 2010
Familienunternehmen wagen mehr Transparenz

Geschäftsberichte informieren ausführlicher über Ertrags- und Risikolage

Die Geschäftsberichte der nicht börsennotierten Familien- und Stiftungsunternehmen haben an inhaltlicher Qualität gewonnen. Wichtigster Grund: zur Bewältigung der Wirtschaftskrise haben die Unternehmen zahlreiche Maßnahmen angestoßen und diese recht ausführlich vorgestellt. So gab es im Rahmen des private publ!c Awards 2010 für die Darstellung der Konzernstrategie sowie der Ertrags- und Risikolage bessere Bewertungen als noch 2009. Wegen des aufgehellten Umfelds zum Ende des Geschäftsjahres legten überdies mehr Unternehmen ihre Erwartungen für das folgende Geschäftsjahr offen.

Ausgewertet wurden die Geschäftsberichte von mehr als 50 nicht börsennotierten Unternehmen in Familien- und Stiftungsbesitz. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich die Bewertung der Konzernlageberichte um drei Prozentpunkte auf durchschnittlich 48,7 %.

Den deutlichsten Sprung nach vorn gab es bei den Ausführungen zur Strategie. Im Mittelpunkt standen dabei Maßnahmen zur Restrukturierung und Liquiditätssicherung – Aspekte, die sich in den Vorjahresberichten noch vielfach mit Ankündigungscharakter im Ausblick finden. Zugleich war zahlreichen Unternehmen daran gelegen, die Investitionen in Wachstum (in Form von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sowie Investitionen in Sachanlagen) und die damit verbundenen Ziele genauer darzustellen. Die dahinter liegende Botschaft: Kostensenkungen gingen nicht zu Lasten der Zukunftsperspektiven.

Die Ertragslage ist auf Konzernebene ausführlicher kommentiert als im Vorjahr, auch wegen der Sondereffekte aus Restrukturierungsprojekten; allerdings gehen drei von vier Familienunternehmen nicht auf die Ertragslage in den jeweiligen Geschäftsfeldern ein. Nachgelassen hat im Vorjahresvergleich der Personalbericht. Vor dem Hintergrund teils schmerzhafter Einschnitte wurde die Darstellung der Personal-, Team- und Führungskräfteentwicklung vielfach eingedampft.

Die vollständige Untersuchung von ergo Kommunikation und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage wird am 5. Oktober 2010 im Rahmen der Verleihung des private publ!c Awards in Frankfurt am Main vorgestellt. Bereits zum zweiten Mal zeichnet ergo gemeinsam mit renommierten Partnern die besten Geschäftsberichte der deutschen Familien- und Stiftungsunternehmen aus.
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13. September 2010
Bankkredite runter – Liquidität rauf

Familienunternehmen bauen in der Krise auf Innenfinanzierung

Die 30 großen deutschen Familienunternehmen haben im Krisenjahr 2009 alle Möglichkeiten der Innenfinanzierung ausgeschöpft und Vorräte und Forderungen um insgesamt 6 % abgebaut. Die Aufnahme neuer Finanzmittel konnte so deutlich begrenzt werden – das Volumen klassischer Bankkredite ging sogar um 3 % zurück. Die Kriegskasse ist gut gefüllt: Alles in allem haben die 30 Unternehmen über 5 Mrd. Euro zusätzliche Liquidität geschaffen. In vier von zehn Familienunternehmen waren die liquiden Mittel höher als die Finanzverbindlichkeiten.

Ausgewertet wurden die Geschäftsberichte der 30 führenden Industrie- und Technologiekonzerne in Familien- und Stiftungsbesitz. Diese stehen zusammen für einen Umsatz von über 175 Mrd. Euro und beschäftigen fast 900 Tsd. Mitarbeiter im In- und Ausland. Als Vergleichsgruppe dienten 30 industriell orientierte Unternehmen, die im MDAX notiert sind.

Bei den nicht börsennotierten Unternehmen kletterte der Anteil der flüssigen Mittel an der Bilanzsumme von 9 % auf 12 %, verglichen mit nur knapp 10 % bei börsennotierten Gesellschaften. Doch nicht nur die höhere Liquiditätsquote macht die sicherheitsorientierte Steuerung der Familienunternehmen deutlich. Vor allem durch die Emission von Anleihen und Schuldscheindarlehen haben diese im Jahr 2009 noch stärker auf eine langfristige Finanzierung umgestellt; der Anteil kurzfristiger Finanzschulden ging von 30 % auf 25 % zurück (MDAX: 31,5 %).

Die vollständige Untersuchung von ergo Kommunikation wird am 5. Oktober 2010 im Rahmen der Verleihung des private publ!c Awards in Frankfurt am Main vorgestellt. Bereits zum zweiten Mal zeichnet ergo gemeinsam mit renommierten Partnern die besten Geschäftsberichte der deutschen Familien- und Stiftungsunternehmen aus.
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06. September 2010
10 Mrd. € für Forschung und Entwicklung

Familienunternehmen bleiben Deutschlands Innovationsmotor Nummer eins

Fast 10 Mrd. Euro haben die 30 großen deutschen Familienunternehmen im Krisenjahr 2009 für Forschung und Produktentwicklung aufgewendet. Trotz erheblicher Belastungen durch die Rezession waren das nur 3 % weniger als im Vorjahr. Damit steckten die nicht börsennotierten Unternehmen 7,5 % des Umsatzes in die Aufrechterhaltung ihrer Innovationskraft – mehr als im Jahr 2008 (6,9 %). Bei den Börsenwerten vergleichbarer Größe waren es nur 3 %.

Ausgewertet wurden die Geschäftsberichte der 30 führenden Industrie- und Technologiekonzerne in Familien- und Stiftungsbesitz. Diese stehen zusammen für einen Umsatz von über 175 Mrd. Euro und beschäftigen fast 900 Tsd. Mitarbeiter im In- und Ausland. Den Forschungs- und Entwicklungsaufwand weisen davon 20 Unternehmen detailliert aus. Als Vergleichsgruppe dienten 30 industriell orientierte Unternehmen, die im MDAX notiert sind. Hier erhöhte sich die Forschungs- und Entwicklungsquote – bezogen auf den Umsatz von 2,7 % auf 3,1 %.

Die 30 Familienunternehmen wendeten überdies einen wesentlich größeren Teil ihres operativen Cashflows (68,7 %) für Investitionen auf als die MDAX-Unternehmen (47,1 %) – trotz herber Einschnitte in das Investitionsprogramm. Beide Vergleiche zeigen die langfristig ausgerichtete Strategie der Familienunternehmen; auch und gerade in der Krise haben diese in ihre nachhaltige Zukunfts- und Wachstumsfähigkeit investiert.

Die vollständige Untersuchung von ergo Kommunikation wird am 5. Oktober 2010 im Rahmen der Verleihung des private publ!c Awards in Frankfurt am Main vorgestellt. Bereits zum zweiten Mal zeichnet ergo gemeinsam mit renommierten Partnern die besten Geschäftsberichte der deutschen Familien- und Stiftungsunternehmen aus.
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27. Oktober 2009
Der Adolf Würth-Geschäftsbericht ist der Sieger des private publ!c Awards 2009

ergo Kommunikation und PKF warten mit der ersten umfassenden Analyse der Geschäftsberichte von Familien- und Stiftungsunternehmen auf.
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6. Oktober 2009
ergo Kommunikation initiiert Auszeichnung von Geschäftsberichten deutscher Familienunternehmen

ergo Kommunikation hat gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage Lang und Stolz den private publ!c Award ins Leben gerufen.
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Der private publ!c-Medienpartner Handelsblatt

Das „Handelsblatt” ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure und Korrespondenten weltweit stehen für einen kritisch-analytischen Journalismus, der zu nationalen und globalen Themen und Anlässen exklusiv und aktuell recherchiert und analysiert. Es unterhält mit über 30 Korrespondenten weltweit eines der größten Netzwerke unter den deutschen Tageszeitungen. Handelsblatt-Leser sind Entscheider und Meinungsführer der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Aufgrund seiner aktuellen und qualitativ hochwertigen Berichterstattung ist das Handelsblatt laut Medientenor 2008 die meistzitierte Abonnement-Zeitung in Deutschland. Damit führt es zugleich die Rankings der Wirtschafts- und Finanzzeitungen sowie der überregionalen Tageszeitungen an.