Studie 2010

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Im Vergleich zum Vorjahr haben die freiwillig aufgelegten Geschäftsberichte an Transparenz gewonnen. Wichtigster Grund: Zur Bewältigung der Wirtschaftskrise haben die Unternehmen zahlreiche Maßnahmen angestoßen und ausführlich vorgestellt. So gab es für die Darstellung der Konzernstrategie sowie der Ertrags- und Risikolage bessere Bewertungen. Wegen des inzwischen wieder aufgehellten wirtschaftlichen Umfelds legten mehr Unternehmen ihre Erwartungen für das folgende Geschäftsjahr offen.
  • Die Analyse von ergo Kommunikation gemeinsam mit den Corporate-Finance-Experten von Roland Berger Strategie Consultants ergab deutliche Unterschiede zwischen Familienunternehmen und börsennotierten Gesellschaften: Die Familienunternehmen sind auch und gerade in der Wirtschaftskrise innovationsfreudiger, investieren einen höheren Anteil des Cashflows in den Ausbau und die Modernisierung der Produktionsanlagen, sind stärker eigenkapitalfinanziert und halten eine höhere Liquidität vor.
  • Die moderaten Dividendenforderungen der Eigentümerfamilien trugen dazu bei, die soliden Bilanzrelationen aufrechtzuerhalten. In Sachen Finanzierung nahmen jedoch nur die allergrößten Familienkonzerne den Kapitalmarkt in Anspruch, während bei umsatzschwachen Gesellschaften der klassische Bankkredit vorherrschte.

Mehr Informationen zur Auswertung der Geschäftsberichte von ergo und PKF Fasselt Schlage finden Sie in der Studie von 2010 „Offenheit in der Krise – Geschäftsberichte von Familienunternehmen gewinnen an Transparenz“.

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